K√ľnstlerbund Stuttgart


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20. Oktober bis 16. November 2019 im Kunstgebäude

"Korrespondenzen" 

Gwendolyn Kleemann und Oliver Wendel sind gute Freunde und seit sie sich kennen, diskutieren sie und tauschen sich über ihre Projekte aus. Aus der Lust, etwas gemeinsam zu erschaffen, sich gegenseitig herauszufordern und zu inspirieren, entstand ihr Projekt Korrespondenzen. So senden sie sich Postkarten mit Hinweisen auf ihre Werke und der jeweils andere reagiert mit einem eigenen Werk auf diese Inspiration. Die Mitteilungen sind sehr unterschiedlich: Eine Skizze, ein Text, manchmal nur ein Wort, ein kleines Bild oder auch eine CD mit einem Song. Interessant ist, wie die Künstler mit dem Input des anderen umgehen, welche Ideen sie wie umsetzen. Jeder empfängt Botschaften auf der Ebene, auf der er sich gerade befindet und assoziiert/reagiert aus seiner Stimmung heraus. Die Zeit, die jeder hat, um sein nächstes Werk zu erstellen, ist unbegrenzt.
Oliver Wendel probiert im Rahmen dieses Projektes viele verschiedene Techniken und Genre aus, z. B. Aufnahmen mit einer Drohne, Unterwasserfotografie, Aktfotografie usw. Dabei geht er planend vor, um das Bild, das er oft schon spontan im Kopf hat, auf ein Foto zu bannen. 
Gwendolyn Kleemann malt in bunten, teils grellen Farben, zeichnet, schneidet, klebt darüber und darunter, brennt Bildteile heraus und manchmal entsteht dabei nicht nur ein Bild als Antwort auf die Postkarte. Sie schafft mitunter ganze Serien, inspiriert durch diese eine Postkarte. Ihre Arbeitsweise ist spontan und assoziativ.
Die unterschiedlichen Ausdrucks- und Darstellungsweisen der beiden Künstler verbinden sich zu einer gemeinsamen, fortlaufenden Geschichte. Es ist eine Reise mit poetischen, kraftvollen, erschreckenden, teils provozierenden und lustigen Bildern. Der bisherige Dialog umfasst an die 30 Kunstwerke. Wie wird wohl die Reise weitergehen? 

Vernissage am Mittwoch, den 20. November 2019, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2

 

20. Oktober bis 16. November 2019 im Kunstgebäude

"Wie es euch gefällt" 

Wolfgang Mertzky ist 1939 in Magdeburg geboren, aber bereits seit den 1950er Jahren nach Stuttgart gekommen und war 40 Jahre bei der Fa. Bosch in der Entwicklungswerksatt tätig. Schon früh beschäftigte er sich mit der Fotografie und fortan ließ ihn die Faszination nicht mehr los. Über viele Jahre hinweg fotografierte er bei Festlichkeiten und anderen Veranstaltungen in seiner Gemeinde, machte Sportfotografie und legte sich so ein sehr umfangreiches Archiv an. Akribisch vervollkommnete und steigerte Wolfgang Mertzky seine Fähigkeiten, ging zur digitalen Fotografie über und nutzt auch die Möglichkeiten am PC, ein Motiv noch eindeutiger herauszuarbeiten und seiner Kreativität Ausdruck zu verleihen. Auch in der künstlerischen Fotografie fand er seine eigene Linie, seine ganz persönliche Inspiration. Immer gelenkt von der Überzeugung und dem Willen, mit Licht zu zeichnen und das, was ihn fasziniert so in Szene zu setzen, dass die Betrachter seiner Werke spüren, worum es ihm geht, Details zu zeigen, die sonst keiner sieht. Auf das Erkennen kommt es an. Ist es Talent, Begabung oder nur Glückssache? Muss man es studieren? Das Sehen des Motivs macht den Fotografen zu dem, der dokumentiert, der porträtiert, der uns hinschauen lehrt, uns aufmerksam werden lässt, und letztlich macht ihn dieses Erkennen zum Künstler. Wolfgang Mertzky wählte für seine Jubiläumsausstellung die Fotos aus, die ihm am meisten bedeuten und die sein beeindruckendes und breitgefächertes Portfolio eindrücklich zeigen.

Vernissage am Mittwoch, den 23. Oktober 2019, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2

 


 

25. August bis 21. September 2019 im Kunstgebäude

"Die Kunst des Fotografierens" 

Der Stuttgarter Künstlerbund e.V. bietet mit der alljährlichen Sommertrilogie die Möglichkeit, das breite Spektrum der Künstler und Künstlerinnen in drei Gemeinschaftsausstellungen kennenzulernen. Der diesjährige zweite Teil der Trilogie zeigt neueste Arbeiten von 6 Künstlerinnen und Künstlern, die sich mit Fotografie und Fotokunst beschäftigen. Dabei sind es ganz unterschiedliche Ansätze, die verfolgt werden: Von innovativ neue Techniken ausprobierend, über abstrakte Fotografie, die ein bestimmtes Thema intensiv und facettenreich beleuchtet, über Urbex-Fotografie (Urban Exploration), bei der in sogenannten Lost Places die morbide Schönheit des Verlassenen und Verfallenen aufgespürt wird oder auch neue Interpretationen dessen, womit sich die Künstler schon lange beschäftigen und so, das was sie bewegt, weiter verfolgen und vertiefen. Und manchmal genügt auch einfach nur der etwas andere Blick auf die Welt, die uns umgibt, um Kurioses aufzuspüren und wirkungsvoll in Szene zu setzen.
Richard Böhmer - Ingrid Pohl - Gudrun Renner - Albert Schmider - Silvia Stüven - Martina Wörz

Vernissage am Mittwoch, den 28. August 2019, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2

 


 

28. Juli bis 24. August 2019 im Kunstgebäude

"Die Kunst des Abstrakten" 

Der Stuttgarter Künstlerbund e.V. bietet mit der alljährlichen Sommertrilogie die Möglichkeit, das breite Spektrum der Künstler und Künstlerinnen in drei Gemeinschaftsausstellungen kennenzulernen. Der diesjährige erste Teil der Trilogie zeigt neueste Arbeiten von 6 Künstlerinnen und Künstlern - von verspielt über emotional und ursprünglich bis hin zu bewegenden Zeitgeist-Themen - die zur Gruppe der abstrakten und gegenstandslosen Kunst gehören. In diesem Falle sind es durchweg Malerinnen und Maler, die ihre Werke präsentieren. Dabei kommen verschiedenste Techniken zum Einsatz: Aquarell-Malerei genauso wie das Arbeiten mit Acryl oder das Experimentieren mit Zusatzstoffen und Collagen. Bei dieser Ausstellung sind zum einen langjährige Mitglieder vertreten, die neue Entwicklungen ihres künstlerischen Schaffens zeigen, aber auch erst vor kurzem aufgenommene Mitglieder des Künstlerbundes, die spannende Bereicherungen bieten.
Antonia Haug - Uwe Leonhardt - Karlheinz Möller - Anne Münzel - Tatjana Orlob - Barbara Wieland

Vernissage am Mittwoch, den 31. Juli 2019, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2

 


 

30. Juni bis 27. Juli 2019 im Kunstgebäude

"Kunst aus der Akademie: Grund verschoben" 

Mit Shabitha Balaratnam, Stefanie Fleischhauer, Jan Hottmann, Evgenia Kosareva, Claudia Krieger, Maria Leisner, Lloyd Marquart und Roxenna Zimmer sind es in diesem Jahr 8 Studentinnen und Studenten, die an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart Freie Kunst studieren und für eine Ausstellung in den Räumen des Künstlerbundes bei der jährlichen Rundgangsausstellung in der Akademie ausgewählt wurden. Die gezeigten Arbeiten spiegeln einen eindrucksvollen Querschnitt des vielfältigen Schaffens der jungen Künstlerpersönlichkeiten. Sie probieren sich aus. Sie spielen mit allen Möglichkeiten und haben teilweise doch auch schon ihren "roten Faden" gefunden. Sie negieren Grenzen und suchen nach neuen Kombinationen, greifen aber auch auf Altbewährtes zurück. Dabei werden verschiedensteTechniken, wie klassische Malerei mit Acryl, Ölfarbe oder Eitempera, Zeichnungen und auch Fotografie angewandt und neu interpretiert. Vor allem setzen sich diese 8 KünstlerInnen mit alltäglichen Dingen, mit der Natur, mit Gegenwart, Vergangenheit und ihrer Herkunft auseinander. Vielfach geprägt durch untensive eigene Erfahrungen steht im Vordergrund, diese Themen philosophisch und auch politisch zu hinterfragen, sie künstlerisch zu interpretieren und den Betrachter zu einer Auseinandersetzung damit zu bewegen.

Vernissage am Mittwoch, den 3. Juli 2019, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2

 


 

26. Mai bis 29. Juni 2019 im Kunstgebäude

"Oper und Natur" 

Günther Kälberer absolvierte ein Studium der Kunstpädagogik (Grafik und Malerei) an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. In Verbindung mit seiner Tätiglkeit als Kunstlehrer, später Studiendirektor und Fachberater für Bildende Kunst am Oberschulamt Tübingen, hat er eine Vielzahl von kunstpädagogischen Büchern zum Thema "Architektur in der Schule" und "Bauen" veröffentlicht. Stets bemüht, seine eigene Entwicklung voranzutreiben, sich weiterzubilden und seine Kunst zu profilieren, hat er eine Vielzahl von Radierungen, Acrylmalereien und Farbreliefs geschaffen. Er beschäftigt sich hauptsächlich mit der Verbindung von Natur und Architektur, lotet das Zusammenwirken dieser zwei Gegnspieler aus, die beide um "Territorium kämpfen". Dabei hat einen ganz eigenen, sehr flächigen Malstil entwickelt, der seine Bildaussage unterstützt. Nach der Pensionierung nahm er eine Lehrtätigkeit an der Volkshochschule Inzigkofen in der Erwachsenenbildung auf und erfüllte sich einen lang gehegten Wunsch: Er begann ein Studium der Kunstgeschichte in Tübingen und schloss dieses mit der Promotion über mittelalterliche Architektur in Frankreich ab. Sein künstlerisches Werk ist in zahlreichen Ausstellugnen vertreten gewesen. 

Matthias Wunsch entwickelte seinen Malstil vollkommen autodidaktisch - er verbindet eine realistische Darstellungsweise mit romantischen Elementen und wurde durch große Meister der Renaissance bis hin zum Impressionismus beeinflusst. Matthias Wunsch malt seine Bilder hauptsächlich mit wasserlöslicher Tempera auf Karton. Drei Leidenschaften inspirieren den Künstler zu seinen Gemälden: Die klassische Musik, v.a. Opern, Reisen in fremde Länder sowie das Meer, die Schiffe und die Seefahrt.
Für die Komposition seiner Bilder verwendet Matthias Wunsch zahlreiche Quellen. Dafür recherchiert er Kostüme, Texte, die Haartracht, Gebäude, die zur Szenerie passen und malt diese Bilder beim Hören der Musik. Seine Reiseeindrücke von China, Ägypten, Ibiza oder Gran Canaria gibt Matthias Wunsch nach seinen persönlichen Empfindungen und unter Verwendung zahlreicher eigener Fotos in aufwändigen Kompositionen wieder. Dagegen basieren seine Segelschiffsbilder auf Berichten, Erzählungen, teils auch Logbucheinträgen, Plänen und Modellen der entsprechenden Windjammer sowie Recherchen über die dargestellten Küsten und Städte.
In zahlreichen, europaweiten Ausstellungen sind die Gemälde von Matthias Wunsch zu sehen. Ein besonderer Höhepunkt hierbei war die „Opern-Nacht" bei dem Festival „Kultursommer Kittsee“ im gleichnamigen Barockschloss im Burgenland/Österreich. Außerdem wurde Matthias Wunsch im Sommer 2014 zu einer zweiwöchigen Ausstellungstournee auf dem größten traditionellen Segelschiff der Welt, der Viermastbark „Sedov“ (Russland) von deren Eigner, der Universität Murmansk, eingeladen.

Vernissage am Mittwoch, den 29. Mai 2019, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2

 


 

21. April bis 25. Mai 2019 im Kunstgebäude

"Schöpfung" 

Lilian Amann stammt aus Böhmen und lebt seit über 30 Jahren in Deutschland. Das Grundthema in ihren Bildern ist das Lebewesen, eine Persönlichkeit, ein Mensch. Aus dieser Inspiration schöpft sie unermüdlich ihre Ideen. Als Diplompsychologin ist sie ständig mit der Wechselwirkung zwischen der inneren und äußeren Welt beschäftigt. Das zeigt sich auch in ihren Bildern. Einerseits sind sie sehr lebensnah gemalt, mit vielen Details (Lilian Amann illustriert auch Kinderbücher in tschechischer Sprache) - andererseits sind die Kompositionen der Bildelemente fast irrational und fantastisch. Beim Malen lässt sie ihrem Unterbewusstsein freien Lauf und begibt sich dadurch auf eine innere Entdeckungsreise, erzählt mit dem Pinsel von Kindheit, Alter, von archaischen Bildern und Motiven. Die Vebundenheit der Fantasiewelt mit der Natur ist für sie essentiell. Deshalb benutzt sie gern Symbole in ihren Werken, die den Betrachter tief berühren können, wenn er sich ihnen öffnet und dadurch eine Verbindung vom Gesehenen zu seinen innersten Gefühlen erlebt. Die schöpferische Tätigkeit Lilian Amanns ist für sie eine nonverbale Kommunikation mit dem Kunstwerk und verleiht ihr beim Tun eine harmonisierende Basis für ihr Leben. Sie malt nicht nur Bilder und illustriert Bücher - Lilian Amann beschäftigt sich auch mit Skulpturen und der Schriftstellerei.

"Ich male die Dinge, wie ich sie denke, nicht wie ich sie sehe." Dieses Zitat von Pablo Picasso beschreibt die Entstehungsweise der Arbeiten von Tanja Selten sehr gut. Die Ideen zu ihren Bildern formen sich lange bevor sie Pinsel und Farben in den Händen hält. Sie vereint und kombiniert Fotografie und Malerei. Zwar ist nicht zu übersehen, dass ihre Motive ihren Ursprung in der Natur finden - jedoch sind sie keinesfalls eine bloße Kopie der Natur. Vielmehr entwickeln sich die inneren Bilder über Wochen hinweg, werden konkret, formen sich, bis zu dem Moment, in dem sie sie auf die Leinwand bringt. Die Verwendung von fluoreszierenden Farben unterstreicht dieses Element der Entwicklung oder Verwandlung - dadurch wirken die Arbeiten unter anderem Lichteinfluss märchenhaft unwirklich und wie entrückt. Ihre Bilder entstehen prozesshaft, sie benötigen einen inneren und äußeren Reifeprozess, bevor sie als fertig gelten können. Aber sind sie das tatsächlich? Auch hier befindet sich die Künstlerin in einem ewigen Kreslauf und Voranschreiten. So stehen manche Werke monatelang im Keller, werden wieder ans Licht geholt, werden überdacht, übermalt oder weiter entwickelt. Und Tanja Selten entwickelt sich mit ihren Bildern. Oder umgekehrt?

Vernissage am Mittwoch, den 24. April 2019, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2

 


 

17. März bis 20. April 2019 im Kunstgebäude

"Ansichtssache" 

Was geht im Menschen vor? Dies ist eine der zentralen Fragen, mit denen sich die Künstlerin Anita Fried beschäftigt. In Spuren menschlicher Gestalten, vereinzelt oder in Gruppen, in Gesichtern und immer wieder in Augen, fragenden Augen, lässt sie die Betrachter ihrer Werke an ihrer Suche nach Antworten teilhaben. Die Figurationen werden in den farbstarken Bildern meist nur zeichenhaft, schemenhaft formuliert. Sie treten wie auf einer Bühne von irgendwo her ans Tageslicht, eingebunden in verschiedenen farbige Untergrunde, rot, grün, gelb, blau, schwarz, weiß. Die Struktur der Leinwand wird bewusst in das beim flächigen Farbauftrag mit einer Spachtel in Form gebrachte konturenreiche, von grafischen Kürzeln durchsetzte Spiel einbezogen. 
Mit diesem holzschnittartig, stelenhaft geometrisierenden Formenvokabular erzählt die Künstlerin in ausgeprägt eigener Handschrift von ihrem persönlichen Suchen und Empfinden. Es ist ihr Bild vom Menschen, allein und in der Begegnung. die zum Teil skurril-groteske malerische Szenerie ist dabei mehr Assoziation als exakte Benennung, der ganze Gestus nur Ansatz zum Sehen. Bei genauer Betrachtung bekommen Formen und Farben jedoch Leben und treten zueinander in einen spannenden Dialog.

Karin Lämmle befasst sich mit Oberflächen und deren Möglichkieten der Strukturen, um nach der Ergründung dieser Verhältnisse später in die Tiefe gehen zu können. Besonders interesssieren sie Beziehungsgebilde zwischen Oberfläche und Material, Farbe und Form als dynamisierende, harmonisierende und kontrastierende Kräfte. Die Struktur wird von Elementen geschaffen, die ihre Lage zueinander verändern. Daraus entsteht das immanente Leben des Bildes: Etwas geschieht darin. Die Farbe ist für Karin Lämmle ein Mittel, um Strukturen sichtbar zu machen, ein Vehikel des anderen Sehens. Dabei versucht sie, Dogmen in der Kunst und dem jeweils herrschenden Geist der Zeit zu vermeiden und andere Wege zu gehen. Die verwendeten Materialien sowie Alltagsgegenstände werden hinterfragt und mit der Enthebung aus ihrer ursprünglichen Bestimmung durch Überarbeitung und Rekombination in einen neuen Kontext gesetzt. Bewusstes Hinschauen und Öffnung für das Wesentliche und wiederum für scheinbar kleine unscheinbare Dinge sind die Hauptimpulse, die sie in ihrem künstlerischen Schaffen antreiben. Sie sagt, das Ergebnis sei oftmals irritierend und ungreifbar, jedoch wecken Ahnungen und Vermutungen eine Neugier, die sie weiter forschen lässt, weiteres Ausloten des künstlerischen Potentials ins Auge fassen lassen. Ein immanenter Kreislauf.

Vernissage am Mittwoch, den 13. März 2019, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2

 


 

10. Februar bis 16. März 2019 im Kunstgebäude

"Licht und Schatten" 

Karin Allmendinger hat sich in Ihrer Kunst schon sehr lange mit Schein und Sein beschäftigt, also mit der Wirklichkeit, wie wir sie wahrnehmen, um sie dann auf die Leinwand zu bringen (frei nach einem Zitat von Gerhard Richter). Dafür benutzt sie eigene Bilder und Fotos oder auch fremde, die sie gefunden hat. Danach bearbeitet sie diese am Computer, bis sie für sie stimmig sind, bis sie selbst das Gefühl hat, dass sie "richtig" sind. Diese Fassungen dienen dann als Malvorlage. Jedoch kopiert sie sie nicht einfach, sondern verändert sie während des Malprozesses immer wieder. Karin Allmendinger bearbeitet ihre realistischen Bilder über einen längeren Zeitraum oder greift das Thema zu einem späteren Zeitpunkt wieder auf, wodurch die Veränderungen in ihrer Gefühlswelt, ihr Schauen auf Wirklichkeit und ihre Interpretation über die lange Zeit hinweg in ihren Werken ebenfalls zum Tragen kommen. Karin Allmendinger hat sich seit Beginn ihrer Ausstellungstätigkeit 1987 stetig bei namhaften Künstlern an verschiedenen Kunstakademien fortgebildet und entwickelte daher eine große Kompetenz im Umgang mit den Themen, die sie bewegen.

Monika Roth hat eine ganz eigene Weise der Malerei für sich entdeckt - sie benutzt die Farbe als mehr oder weniger flüssiges Medium. Ihre Bilder bedienen sich der Kunst des Zufalls. Mit verschiedenen Hilfsmitteln wie Strohhalmen, Bechern, mit dem Föhn oder dem eigenen Atem, mit Paketschnur oder dem Hammer oder einfach nur durch das Hin- und herkippen des Malgrundes bringt sie die Farben in Bewegung und somit in Richtungen, die sie vorher nicht ganz selbst bestimmen kann. Ihren Bildern liegt ein besonderer Zauber inne - zufällig oder nicht - ergeben sich doch Gebilde und Formen, die mannigfaltige Interpretationen zulassen und in Farbe schwelgen. Zudem beschäftigt sie sich mit Kunsttherapie und hat diese Passion, mit den unterschiedlichsten Menschen zu arbeiten, ihnen bei der Bewältigung von Problemen zu helfen oder einfach nur Ordnung ins Gefühlschaos zu bringen, zu einem Beruf gemacht. Seit 2018 ist sie zertifizierte Kunst- und Kreativitätstherapeutin (IEK Deutsches Institut für Entspannungstechniken und Kommunikation Bildungsgesellschaft mbH) und gibt Kurse mit ihrer Art der Malerei.

Vernissage am Mittwoch, den 13. Februar 2019, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2

 


 

6. Januar bis 9. Februar 2019 im Kunstgebäude

"Mein Weg der Elefanten" 

Schon in ihrer frühen Kindheit zeichnete und malte die gebürtige Schorndorferin Verena Unterberger. Im Alter von 14 Jahren entdeckte sie die Liebe zur Pastelltechnik und ist dieser bis heute treu geblieben. Ihre Werke zeichnen sich durch die Symbiose vielschichtiger Aspekte aus. Meist sind die Motive in ihrer zentralen Achse so überaus detailliert, dass sie gar fotorealistisch wirken. Dies verleiht den Bildern eine außerordentliche Lebendigkeit, die es dem Betrachter erlaubt, mit dem Werk eine tiefe Verbindung aufzubauen. Daneben fließen die Formen in ihren Bildern vom Betrachtungspunkt nach außen in einer spielerischen, sanften und abstrakten Art aus. In einigen Werken bricht sie gezielt das Bild, indem sie scharfe Kanten schafft und ihren Arbeiten damit einen modernen Touch verleiht. Diese Stilmittel unterstützen die Künstlerin dabei, ihren Bildern eine Leichtigkeit und eine gewisse Tiefe zu verleihen. Tiere spielten schon immer eine große Rolle im Leben von Verena Unterberger, was bis heute auf ihren Bildern zu erkennen ist. Anfangs waren es Haustiere, die sie porträtierte. Seit 2010 widmete sie sich den wilderen Tieren. Nach und nach verdichtete sich ihr Fokus immer mehr auf die Tiere Afrikas. Danach richtete sie ihr Augenmerk auf Elefanten. Die Dickhäuter mit ihrem stattlichen, sanftmütigen und gelassenen Erscheinungsbild und ihrem doch so familiären und sozialen Umgang mit ihren Artgenossen begeistern die junge Künstlerin. Sie durchleuchtete diese Tiere von allen Seiten. Dabei drang sie bis weit unter die Oberfläche vor und studierte penibel Muskelbeschaffenheit und Knochenbau. In den letzten Jahren beschäftigte sie sich ausschließlich mit Elefanten. Dabei arbeitete sie anfangs mit Naturtönen und später intensiv in monochromer Darstellung, bis sie sich im letzten Jahr an mutigere und kräftigere Farben heranwagte. Dazu kombiniert sie ausgefallene Maluntergründe, wie beispielsweise handgeschöpftes Papier oder Jute mit Zellstoff.

Vernissage am Mittwoch, den 9. Januar 2019, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2

 


 


 

9. Dezember 2018 bis 5. Januar 2019 im Kunstgebäude

"pop art - double impact"

Roland König hat sich als reiner Autodidakt mit den verschiedensten Maltechniken beschäftigt und sich so Handwerkszeug mit einer breiten Basis angeeignet. Seit 1980 ist er künstlerisch aktiv und begann, vermittelt durch eine Kunstagentur, Wandbilder in Kneipen, Clubhäusern oder Diskotheken zu malen. In den 1990er Jahren war er als Auftragsmaler für Zinnfiguren tätig und baute um ein weiteres Mal seine handwerklichen Kompetenzen und künstlerischen Wirkungsbereiche aus. Doch der Wunsch, eigene Motive umzusetzen, mit der Malerei - entgegen der vorbestimmten Tätigkeit - persönliche Interessen und Ansichten zu vermitteln, wurde immer größer. So stieg Roland König 2006 wieder auf Leinwand um und widmete sich ganz dem rein künstlerischen Schaffen. Er malt bevorzugt Sujets mit einer klaren Struktur, teilweise farblich so reduziert, dass das Motiv eindeutig in den Vordergrund tritt. Für diese Ausstellung hat er besonders die Werke ausgewählt, die die Kunstrichtung Pop-Art repräsentieren.

Werner Rosch begann seine künstlerische Ausbildung zugleich mit seiner beruflichen - er wurde Lithograph und war in Stuttgart und Salzburg tätig. Nach einem abgebrochenen Studium in Salzburg vertraute er auf seine eigene Intuition und erarbeitete sich als Autodidakt durch experimentelle Studien viele Bereiche der Drucktechnik. Mit Holz- und Linolschnitten, Radierungen, natürlich Litographien, Collagen, Assemblagen, Graffiti- und Airbrush-Techniken beherrscht er eine große Bandbreite an Mitteln, sich künstlerisch auszudrücken. Seine Arbeiten reichen vom Realismus und Surrealismus über den Impressionismus und Pointillismus bis hin zu expressionistischen Werken und grafischen Arbeiten. Seit einigen Jahren bevorzugt er die Darstellung seiner ihn bewegenden Themen im Stil von Pop-Art. In seinen Werken greift er gern gesellschaftskritische Themen auf, die durch die grelle, reduzierte Farbigkeit besonders eindringlich wirken und eine Auseinandersetzung mit dem Dargestellten fordern.

Vernissage am Mittwoch, den 12. Dezember 2018, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2

 


 

11. November bis 8. Dezember 2018 im Kunstgebäude

"Real im Traum"

Mit Andrej Dugin zählt einer der bedeutendsten Künstler unserer Zeit zu den Mitgliedern des Stuttgarter Künstlerbundes. 1955 in Moskau geboren, erhielt er seine Ausbildung an der Krasnopresnenskaya Art School und dem Surikow Art Institute in Moskau von insgesamt 1969 bis 1979. Er ist ein begnadeter Zeichner, arbeitet meist auf Papier mit Aquarellfarben, Stiften und auch in Acryl, aber immer ganz fein und hochpräzise mit einer grandiosen Detailtreue und immensem Ideenreichtum. Sein bevorzugtes Sujet sind fantasiereiche, märchenhafte Illustrationen von Geschichten aller Art. So hat er z. B. "Harry Potter" oder auch "Die Abenteuer von Abdi" von Madonna illustriert, hat zusammen mit seiner Frau Olga verschiedene Märchen in Büchern des Esslinger Verlages zu einer Besonderheit gemacht oder auch Shakespears "Hamlet" in Szene gesetzt. Seit 1991 erhält er regelmäßig bedeutende Preise für seine Kunst, die er auf Ausstellungen in der ganzen Welt präsentiert. Seit 2000 lehrt er an der Freien Kunstschule Stuttgart. Andrej Dugins Bilder beeindrucken besonders durch die ganz fein ausgearbeiteten Szenerien. Man muss das Buch dahinter nicht kennen, um die Geschichte zu sehen. Die Augen gehen spazieren, die Figuren erzählen, die eigene Vorstellungskraft wird auf's Äußerste stimuliert, Rätselhaftigkeit und Witz entfachen einen besonderen Reiz, stetig entdeckt man neue Details in allen Ecken des Bildes - genauso ernst genommen und durchdacht, wie die Hauptakteure der Szene, die nicht nur menschlich, sondern fabelwesengleich erschaffen wurden. Dugin kann aber auch anders. So malt er Stillleben genauso wie Porträts oder zeigt gesellschaftskritische Züge - oft narrt er den Betrachter mit ironischem Scharfblick oder dem vorgehaltenen Spiegel des eigenen Narzissmus.

Auf den ersten Blick könnte man Michael Krähmer für einen Fotorealisten halten. Es handelt sich bei seinen Arbeiten jedoch nicht um Abbilder äußerer Realität, sondern um virtuelle Landschaften, die Sinnbilder für bestimmte Geisteshaltungen sind. Es sind Refugien für den durch die Alltagshektik getriebenen Geist. Magisch. Meditativ. Berührend. Lässt sich der Betrachter darauf ein, versinkt er in der Landschaft, findet Beruhigung, Harmonie und erfrischt den Geist. Nicht der geografische Ort einer Landschaft ist von Bedeutung, sondern ihre Atmosphäre, ihre Ausstrahlung auf den Betrachter. Insofern handelt es sich eigentlich um "innere" Landschaften und man könnte Krähmer den Neoromantikern zuordnen. Die Bilder laden dazu ein, sich ihrer kosmischen Stille auszusetzen und sich in ihre mystische Ruhe zu versenken. Sie beeindrucken besonders durch die Perspektive und das Licht, das meist an eine Abendstimmung erinnert. Beides lenkt den Blick zentral und man hat den Eindruck, mitten in der Szenerie zu sitzen und zu schauen. Nichts lenkt ab - ein paar Berge, viel Wasser, auch mal glühende Lava - aber alles ohne "Ecken und Kanten", und oft ein farblich intensiveres Quadrat in der Mitte fokussieren die Konzentration auf das innere Erleben. Leise plätschernde Wellen schaukeln auf einen zu. Die Hatz des Alltags wird unbedeutend. Man sinkt hinab. Wie entrückt taucht man von ganz tief daraus auf - mit dem Blick auf das Wesentliche im Alltag, im Leben. Michael Krähmer arbeitet in der sehr zeitaufwändigen Harzöl-Lasurtechnik der alten Meister. Transparente, mit gelöstem Harz versetzte Ölfarbe wird mit dem Pinsel in vielen hauchünnen Schichten übereinander aufgetragen - lasiert - und erzeugt so schimmernde, fast dreidimensional wirkende Farbräume. Die Entstehung eines solchen Werkes dauert bis zu einem Monat.

Vernissage am Mittwoch, den 14. November 2018, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2

 


 

14. Oktober bis 10. November 2018 im Kunstgebäude

"Künstlerbund goes America! THE WAY WE SEE IT"

Entdecken Sie Stuttgarts regionale US-amerikanische Künstlerwelt, wenn diesen Herbst der Künstlerbund Stuttgart unter dem Motto „Künstlerbund Goes America! - The Way We See it“ sowohl fotografische als auch gemalte Werke von einer Reihe lokal ansässiger US-Amerikanerinnen und US-Amerikaner ausstellt. Zu sehen sind eindrucksvolle Fotografien und inspirierende Gemälde von: Brian Cann, Alison Fullerton, Tonia Hernandez, Ron Joslin, Jim Martin, James Palik, Uka Meissner-deRuiz, Allison Soltis, Charles Urban. Kommen Sie vorbei und erleben Sie den American Spirit!

Englisch
Discover Stuttgart’s local American art scene in the fall with Stuttgarter Künstlerbund’s exhibition “Künstlerbund Goes America!”. Photographs as well as painted works of local American artists can be seen during the exhibition. Among the artists exhibiting their remarkable photographs and inspiring paintings are: Brian Cann, Alison Fullerton, Tonia Hernandez, Ron Joslin, Jim Martin, James Palik, Uka Meissner-deRuiz, Allison Soltis, Charles Urban. Drop by and experience the unique American spirit!

Vernissage am Mittwoch, den 17. Oktober 2018, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2

 


 

16. September bis 13. Oktober 2018 im Kunstgebäude

"Passion"

Schaut man Natalia Simonenkos Bilder an, fühlt man sich an die Malerei des 17. bis 19. Jahrhunderts erinnert: Landschaften, Porträts, Ballerinen, Blumen, Architektur. Einfach schön. Schaut man jedoch genauer hin, stimmt das nicht. Da mischen sich abstrakte Elemente des Impressionismus in die klassisch anmutenden Bilder. Auch die Themen - wie z.B. ein weiblicher Centauer - passen da nicht ganz. Natalia Simonenkos Stil ist unverwechselbar: In St. Petersburg geboren, Studium der grafischen Kunst und der Malerei an der dortigen renommierten Kunstakademie, entwickelt sie eine rauschhafte Sinnlichkeit in ihren Werken, ein Fest der Farben und malerischen Opulenz, die eine intensive Warmherzigkeit ausstrahlen. Beeinflusst von der Licht- und Luftmalerei des Impressionismus bekennt sie sich doch - allen Moden zum Trotz - zum Realismus, schwankt zwischen Abstraktion und Detailtreue und schafft in ihren Bildern eine intensive Atmosphäre, die etwas Mystisches ausstrahlt. Ihr Handwerk und die Mittel beherscht Natalia Simonenko so meisterhaft, dass sie sich ganz und gar auf ihr Empfinden konzentrieren kann. So entstehen Arbeiten, die Geschichten erzählen und zum Träumen und Nachdenken verführen.

Schon in der Kindheit faszinierte Aurélie Staiger die Dynamik von Vulkanen. Auch in ihrer Kunst hat sie Vulkane, Tremorsignale und echtes Gestein vom Stromboli, Ätna oder Vesuv zum Gegenstand ihrer Malerei gemacht. Vulkanmalerei nennt sie ihre Technik und schafft Arbeiten, die sehr farbenprächtig sind, zufällig und fließend erscheinen. Eine vage Grundidee bilden die aufgebrachten Farben - Acryl und Aquarell - und die Platzierung des Gesteins oder Vulkansandes. Entwickelt wird das Bild durch den danach einsetzenden, zufälligen Prozess, bei dem sie sich vom Material, vom Fließen der Farbe und von den Symbiosen, die die einzelnen Elemente miteinander eingehen, inspirieren und leiten lässt. Zufällig und doch bewusst entstehen Lavaströme, Aschewolken oder unterirdische Magmaseen. Durch mehrere Farbschichten und den Einsatz des außergewöhnlichen Materials ergibt sich eine reliefhafte, verkrustete Oberfläche, die sich vor dem Betrachter zum dargestellten Motiv selbst verwandelt.

Vernissage am Mittwoch, den 19. September 2018, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2

 


 

19. August bis 15. September 2018 im Kunstgebäude

"Abstrakte Malerei"

Der Stuttgarter Künstlerbund e.V. bietet mit der alljährlichen Sommertrilogie die Möglichkeit, das breite Spektrum der Künstler und Künstlerinnen in drei Gemeinschaftsausstellungen kennenzulernen. Der diesjährige dritte Teil der Trilogie zeigt ganz aktuelle Arbeiten von 7 Künstlerinnen, die zur Gruppe der Abstrakten und Gegenstandslosen gehören. Bei dieser Ausstellung sind zum einen langjährige Mitglieder vertreten, die neue Entwicklungen ihres künstlerischen Schaffens zeigen, aber auch ganz neue Mitglieder des Künstlerbundes, die sich mit ihren Werken vorstellen.
Karin Lämmle - Anne Münzel - Brigitte Pidde - Monika Roth - Tanja Selten - Isa Tillmann - Barbara Wieland

Vernissage am Mittwoch, den 22. August 2018, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2

 


 

 

22. Juli bis 18. August 2018 im Kunstgebäude

"Fotografie"

Der Stuttgarter Künstlerbund e.V. bietet mit der alljährlichen Sommertrilogie die Möglichkeit, das breite Spektrum der Künstler und Künstlerinnen in drei Gemeinschaftsausstellungen kennenzulernen. Der diesjährige zweite Teil der Trilogie zeigt ganz aktuelle Arbeiten von 5 Künstlerinnen und Künstlern, die zur Gruppe der Fotografen und Fotokünstler gehören. Die diesjährigen Arbeiten sind teilweise digital bearbeitet, inszeniert, durch besondere Techniken oder auch durch extravagante Umstände entstanden.
Richard Böhmer - Marc Haakert - Bernd Mückenhaupt - Gudrun Renner - Albert Schmider

Vernissage am Mittwoch, den 25. Juli 2018, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2

 


 

24. Juni bis 21. Juli 2018 im Kunstgebäude

"Realistische Malerei"

Der Stuttgarter Künstlerbund e.V. bietet mit der alljährlichen Sommertrilogie die Möglichkeit, das breite Spektrum der Künstler und Künstlerinnen in drei Gemeinschaftsausstellungen kennenzulernen. Der diesjährige erste Teil der Trilogie zeigt ganz aktuelle Arbeiten von 8 Künstlerinnen und Künstlern, die zur Gruppe der Realisten und Symbolisten gehören - darunter auch ganz neue Mitglieder des Künstlerbundes:
Karin Allmendinger - Lilian Amann - Sabine Fleischmann- Karin Mozbeichel - Werner Rosch - Adelheid Schneider - Verena Unterberger - Matthias Wunsch

Vernissage am Mittwoch, den 27. Juni 2018, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2

 

 


 

27. Mai bis 23. Juni 2018 im Kunstgebäude

"Kunst aus der Akademie"

Carmen Bemmerer, Beate Herdtle, Tim Lechler, Seulmina Lee, Mona Mousavitabar und Vivien Ruxton sind 6 Studentinnen und Studenten, die an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart Freie Kunst studieren und für eine Ausstellung in den Räumen des Künstlerbundes bei der jährlichen Rundgangsausstellung in der Akademie ausgewählt wurden. Die gezeigten Arbeiten spiegeln einen eindrucksvollen Querschnitt des vielfältigen Schaffens der jungen Künstlerpersönlichkeiten. Sie probieren sich aus. Sie spielen mit allen Möglichkeiten und haben teilweise doch auch schon ihren "roten Faden" gefunden. Sie negieren Grenzen und suchen nach neuen Kombinationen, greifen aber auch auf Altbewährtes zurück. Dabei werden verschiedensteTechniken, wie das klassische Zeichnen, das Aquarell, das Malen mit Acryl, Ölfarbe oder Eitempera, das Ausloten der Möglichkeiten der Monotypie, oder auch die Verbindung von Malerei, Grafik, Bildhauerei und Videokunst angewandt und neu interpretiert. Vor allem setzen sich diese 6 Künstler mit alltäglichen Dingen, mit der Natur, mit Gegenwart und Vergangenheit und mit der Reflexion unserer Wahrnehmung auseinander. Im Vordergrund steht, diese Themen philosophisch zu hinterfragen, sie künstlerisch zu interpretieren und den Betrachter zu einer Auseinandersetzung damit zu bewegen.

Vernissage am Mittwoch, den 30. Mai 2018, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2
 


 

22. April bis 26. Mai 2018 im Kunstgebäude

"antique images"

John Fowler ist gebürtiger Engländer und studierte in Neuseeland moderne Sprachen und Literatur. Begleitend zu seiner Dozententätigkeit an verschiedenen Universitäten in Neuseeland und später auch in London, Monza, Tokyo, Athen und Rom, erlernte er die Ölmalerei. Seit 1952 beschäftigt er sich mit Mythologie und verarbeitet literarische Texte in seinen Bildern. 1988 kam er nach Deutschland und war Lehrbeauftragter für Neuere Englische Literatur an der Universität Stuttgart und am Anglo-German-Institute.
So, wie er im wahren Leben durch die Welt reiste, reist er mit seinen Bildern durch die Antike oder gibt Sagengestalten und Figuren der Weltliteratur ein Gesicht. Geschichten von und um Orpheus, Ares, Bacchus, Europa, auch der Nibelungen und Tannhäuser oder inspiriert von Goethes "Faust" prägen seine Bilder. Er setzt sie ganz modern in unsere Welt und in die heutige Bildsprache, spielt mit witzigen Details und Mustern. Seine Arbeiten sind genauestens geplant und durchkomponiert. Grundlage bilden sehr häufig mehrere Farbschichten, auch Acryl unter der Ölmalerei, die den Arbeiten eine ganz eigene Leuchtkraft verleihen. Dabei bedient er sich einer auf einem Zahlenwerk basierenden Farbpalette, die er selbst zusammengestellt hat und nach welcher er präzise die Farbnuanchen auswählen kann, die tonangebend sind für das jeweilige Werk. Oft gehen den Bildern jahrelange Skizzen und Studien voraus, in denen die Bildinhalte zueinander in Beziehung gesetzt werden, um die optimale Aussage zu erzielen. Ähnlich wie in der Musik strukturiert er seine Bilder duch Reihungen und Wiederholungen in minimal veränderter Form. Dadurch "bereingt" er Chaos, nivelliert unterschiedliche Größendimensionen und schafft so ein für den Betrachter stimmiges Gesamtkunstwerk. Seine Malweise ist ebenso beeinflusst durch Elemente der polynesischen und afrikanischen Kunst, wie duch die Tradition der Karikatur Englands und Frankreichs, sowie der Künstler des 19. Jahrhunderts, wie Degas oder Toulouse-Lautrec, die im Wesentlichen Zeichner waren. Manche seiner Werke benötigen mehrere Jahre, bis sie seinen Vorstellungen genügen.

Vernissage am Mittwoch, den 25. April 2018, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2

 


 

18. März bis 21. April 2018 im Kun